Alle Beiträge 2001 / 2002
Dalibor Tureček
Rezeptionshorizonte der tschechischen Literatur in den Jahren 1800–1850

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Václav Petrbok
Johann Joseph Polt und Herders Slawenkapitel.
Ein Beitrag zum Thema Die Deutschböhmen und die tschechische Nationalbewegung

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Gisela Kaben
Rukopis Královédvorský a Zelenohorský
– Umfeld der Entstehung und Rezeption zweier gefälschter Handschriften

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Václav Petrbok
Die Darstellung der tschechischen Nationalbewegung in der zeitgenössischen deutschen
und österreichischen Publizistik und Fachliteratur. Versuch einer Charakterisierung

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Steffen Höhne
Nationale Antagonismen in Böhmen.
Überlegungen zum Programm von OST UND WEST

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Marek Nekula
Die deutsche Walhalla und der tschechische Slavín

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Josef Čermák
Das Kultur- und Vereinsleben der Prager Studenten.
Die Lese- und Redehalle der deutschen Studenten in Prag

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Michel Reffet
Franz Kafka und der Mythos

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Ekkehard W. Haring
Modernekritik und literarischer Messianismus bei Max Brod

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Mirek Němec
DIE PROVINZ. Ein Versuch kultureller Vermittlung zwischen Deutschen und Tschechen

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Tereza Brůchová, Marek Nekula
Die bildliche Darstellung der Juden in der Zeitung DER NEUE TAG (1939–1945)

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Gerhard Trapp
Concordia discors.
Oskar Schürer und Johannes Urzidil 1924–1949

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Peter Becher
Emigrantenschicksale.
Drei Beispiele aus der böhmisch-mährischen

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Renata Cornejo
„Schloß, Kafka, Fassade“ – auf den Spuren Kafkas im Werk von Libuše Moníková

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Daniela Blahutková
,Österreicher par exellence‘… Joseph Roths Beamte und Offiziere.

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Petr Štědroň
Tabori im Kontext der deutschen Erinnerungskultur

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Klaus Schenk
Kulturelle Aspekte einer theoretischen Wende
Vom Strukturalismus zum Poststrukturalismus

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Alle Beiträge 2003
Libuše Spáčilová
Ausgewählte Phraseologismen in den Textsorten Testament und Ehevertrag im Olmützer Kodex Wenzels von Iglau aus den Jahren 1430–1492

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Libuše Spáčilová
Die deutsche Chronik der Olmützer Bürgerfamilie Hobel aus den Jahren 1530–1629.
Ein Beitrag zur Textsortengeschichte

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Emil Skála
Vergleichende historische Topographie von Böhmen, Mähren und Schlesien auf europäischen Karten der frühen Neuzeit

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Petr Štědroň
Schülerdialoge als historische Quelle.
Bemerkungen zum Büchlein von Ondřej Klatovský

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Hana Svobodová
Überlegungen zu den Spezifika der Slavisierung ehemals überwiegend deutschsprachiger Gebiete in Ostmitteleuropa.
Am Beispiel des tschechischen Randdialektes in der Stadt Broumov (Braunau) und ihrer Umgebung

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Stefan M. Newerkla
Deutsch-slavischer Sprachkontakt und phonologische Sprachwandelprozesse

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Lívia Adamcová
Kontrastive Analyse der Lautsysteme des Deutschen und des Slowakischen und ihre Bedeutung im Prozess des Spracherwerbs

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Marek Nekula
System und Funktionen der Diminutive.
Kontrastiver Vergleich des Deutschen und Tschechischen

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Barbara Schmiedtová
Aspekt und Tempus im Deutschen und Tschechischen: eine vergleichende Studie

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Karsten Rinas
Mehrfache Negationen und das Deutsche.
Eine kontrastive Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung des Tschechischen

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Marie Vachková
Der deutsch-tschechische Sprachvergleich im deutsch-tschechischen Übersetzungswörterbuch

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Kateřina Šichová
Phraseologische Hauptmerkmale.
Am Beispiel verbaler Phraseme mit Komponenten aus dem Bereich der Somatismen

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Steffen Höhne
Exil-Kulturen.
Zur Problematik des Interkulturellen bei Milan Kundera

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Alle Beiträge 2004
Jiří Stromšík
Emil Skála zu Ehren

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Verzeichnis der Schriften von Prof. Dr. Emil Skála. 1988–2004

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Albrecht Greule
Emil Skála und die Kanzleisprachenforschung

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Mária Papsonová
Eigennamen im ältesten Stadtbuch von Preßburg (1402–1506)

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Hildegard Boková
Zur Sprache der Gerichtsordnung von 1581 für die Stadt Haid (Bor u Tachova)

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Peter Hans Nelde
Minoritologische Überlegungen zum Deutschen als Konfliktsprache

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Peter Ernst
Sprachpragmatische Grundlagen der Sprachgeschichtsschreibung

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Klaas-Hinrich Ehlers
Zur Anrede mit Titeln in Deutschland, Österreich und Tschechien.
Ergebnisse einer Fragebogenerhebung

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Steffen Höhne
Erfindung von Traditionen?
Überlegungen zur Rolle von Sprache und Kommunikation bei der Konstitution nationaler Identität.

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Michael Wögerbauer
Die Genese der „Ordnung für die Buchhändler In den Kaiserl. Königl. Erblanden“ von 1772

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Marek Nekula
Prager Brücken und der nationale Diskurs in Böhmen

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Martin Humpál
Arnošt Kraus’ Monographie über Bjørnson und Ibsen

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Mirek Němec
Der Schulalltag in den deutschen Schulen der Tschechoslowakei (1918–1938) im Spannungsfeld zwischen Staat und Volksgruppe

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Walter Koschmal
Zur intertextuellen Dimension von J. M. Langers Erotik der Kabbala

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Beiträge 2005
Rudolf Šrámek
Zu Stabilität deutscher Mundarten in Tschechien aus der Sicht des Zentrum-Peripherie-Aspektes

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Renata Cornejo
Stimmen aus dem „Stummland“.
Zum Sprachwechsel von Jiří Gruša und Ota Filip

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Nicole Eher
Die gesprochene Sprache in Dialogen und Monologen des bairischen Basisdialekts im Böhmerwald

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Rosemarie Spannbauer-Pollmann
Grenzüberschreitende (Nicht)Identitäten?

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Stanislava Kloferová
Grenzen der Sprachgrenzen

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Mojmír Muzikant
Zur Nominalkategorie Numerus in den Mundarten des Schönhengstgaus

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Armin R. Bachmann
Selbständige und klitische Personaipronomen in den deutschen Mundarten Tschechiens

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Fritz-Peter Scherf
Zu deutschsprachigen Lautverhältnissen in Regionen des nörd lichen Böhmens und zum gemeinsamen
Wortgut slavischer Provenienz in Sachsen und Nordböhmen

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Jörg Meier
Sprachkontakte in der Slowakei Aufgaben und Perspektiven für eine interdisziplinäre Forschung

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Stefan Michael Newerkla
Die Sprachnorm in den Tschechischlehrbüchern für tschechische und deutsche Schulen in Böhmen
ab der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende der Monarchie

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Karsten Rinas
Mehrsprachigkeit und Sprachkontakt: Fritz Mauthners Weg zur Sprachphilosophie

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Milan Hlavačka
Der böhmische Vormärz von außen betrachtet: Land, Leute, Zustände

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Tomas Kasper
Einige Merkmale sudetendeutscher Jugendbewegung

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Hella-Sabrina Lange
Vom Vergangenheitsmythos zur Zukunftsutopie – die Schriftstellerin Auguste Hauschner

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Winfried Adam
„Die fremd vertraute Stadt“ – Brünn bei einigen deutschsprachigen Autoren

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Briefwechsel Max Brods mit dem Stadttheater Aussig, Frühjahr und Herbst 1924

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Jiří Munzar
Zum Briefwechsel Max Brods mit dem Aussiger Theaterdirektor Huttig

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Benno Wagner
Neues vom Impresario Digressionen zu einer ‚rätselhaften Freundschaft‘

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Klaus Schenk
Gespräche mit dem Fremden. Sprachkritik als Gesprächskritik bei Franz Kafka

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Karl Braun
„Der tote Don Quixote will den toten Don Quixote töten“. Kafkas Weg aus der Hölle

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Gerhard Trapp
Johannes Urzidil: Ein Prager auf den Spuren Goethes

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Dana Kasperová
Theresienstädter Erziehung. Versuch einer pädagogischen Untersuchung

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Silvia Zimmermann
Sonderlager Theresienstadt. Kultur und Musik als Überlebensstrategie

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lveta Rucková
Das Bild des Fürsten Karl Max Lichnowsky in August Scholtis‘ Roman Schloß Fürstenkron

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Anne Hultsch
„Doch das gedicht ist ein geschenk!“ – Vladimír Holans Noc s Hamletem /Nacht mit Hamlet in der deutschen Übertragung (nicht nur) Reiner Kunzes

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Ute Raßloff
„Der nahe ferne dunkle Rand.“ Slowakische Literatur in deutschen Übersetzungen seit 1989

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Berichte 2005
Klaus Johann
Bibliographie der Sekundärliteratur zu Johannes Urzidil

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Steffen Höhne
‚Stumme Fassaden‘ und Gedächtnisdiskurse. Neue Arbeiten zu Libuše Moniková

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Dagmar Košťálová
Bertha von Suttner oder das Recht auf Sentimentalität

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Eva Berglová
KonferenzberIcht: Geschichte der Germanistik in den böhmischen Ländern
vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis 1945

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Renata Cornejo
Germanistisches Symposium „Wende – Bruch – Kontinuum“ in Ustí nad Labem

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Erinnerungen an Hildegard Boková, Alena Šimečková und Emil Skála

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Neue Literatur 2005
Rezensionen 2005

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Christoph CORNELISSEN, Roman HOLEC, Jiří PEŠEK (Hg.):
Diktatur – Krieg – Vertreibung. Erinnerungskulturen in Tschechien, der Slowakei und Deutschland seit 1945
(= Veröffentlichungen der Deutsch- Tschechischen und Deutsch-Slowakischen Historikerkommission 13).
Essen (Klartext) 2005, 500 Seiten.
(Steffen Höhne)
465

Hermann Walther von der DUNK:
Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts.
Aus dem Niederländischen von Andreas Ecke. 2 Bde. München (DVA) 2004, 1304 Seiten mit zahlreichen Abb.
(Steffen Höhne)
469

Jiří HOLÝ:
Geschichte der tschechischen Literatur des 20. Jahrhunderts.
Hrsg. von Dominique Fliegler. Aus dem Tschechischen übersetzt von Dominique Fliegler und Hanna Vintr.
[Wien] (Edition Praesens) 2003, 435 Seiten und 31 Abb.
(Hans Dieter Zimmermann)
471

Harald SAALFELLNER (Hg.):
Lese Reise Prag. Vitalis-LeseReise Band 1.
Prag (Vitalis) 2004, 256 Seiten
(Hans-Dieter Zimmermann)
473

Pavel DOLEŽAL:
Tomáš G. Masaryk, Max Brod und das Prager Tagblatt
(1918- 1938). Deutsch-tschechische Annäherung als publizistische Aufgabe.
Frankfurt/Main u.a. (Peter Lang) 2004, 325 Seiten.
(Vera Schneider)
475

Dietrich Bussr, Thomas NIEHR, Martin WENGELER (Hgg.):
Brisante Semantik. Neuere Konzepte und Forschungsergebnisse einer kulturwissenschaftlichen Linguistik
[Festschrift für Fritz Hermanns zum 65. Geburtstag].
Tübingen (Niemeyer) 2005, 368 Seiten.
(Steffen Höhne)
478

Libuše SPÁČILOVÁ:
Chronik der Olmützer Bürgerfamilie Hobel (1530 — 1629).
Ein Beitrag zur Geschichte des Frühneuhochdeutschen in Olmütz.
Olomouc (Edition) 2005, 167 Seiten.
(Maria Walch)
482

Josef VINTR, Jana PLESKALOVA (Hgg.):
Vídeňský podíl na počátcích národního obrození. J. V. Zlobický (1743—1810) a současníci: život, dílo, korespondence
/ Wiener Anteil an den Anfängen der tschechischen nationalen Erneuerung.
J. V. Zlobický (1743—1810) und Zeitgenossen: Leben, Werk, Korrespondenz.
Praha (Academia) 2004, 455 Seiten.
(Marek Nekula)
484

Dušan DUŠEK:
Zu Fuji in den Himmel. Aus dem Slowakischen übersetzt von Johannes Eigner.
Klagenfurt (Wieser), 2003, 301 Seiten.
(Andrea Koch)
488

Lenka RELNEROVÁ:
Närrisches Prag. Ein Bekenntnis.
Berlin (Aufbau) 2005, 160 Seiten.
(Steffen Höhne)
492

Alle Beiträge 2006
Hans Lemberg
Quellen zur Alltagsgeschichte des Zusammenlebens von Tschechen und Deutschen in der Ersten ČSR.
Einige Bemerkungen

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Steffen Höhne
Tschechen und Deutsche – kategoriale Bestimmungen von Nachbarschaft

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Miloslava Melanová
Reichenberger Vorschläge zur Lösung des deutsch-tschechischen Verhältnisses
vor der Gründung der Tschechoslowakei

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Adéla Syrovátková
Selbstbild und Fremdbild.
Analyse eines Kommentars aus der Reichenberger Zeitung des Jahres 1897

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Tobias Weger
Die Konstruktion einer Gruppe.
Der 4. März 1919 als zentraler sudetendeutscher Erinnerungsort der Zwischenkriegsjahre

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Karl Braun
Die Sudetendeutsche Zeitschrift für Volkskunde

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Jaroslav Koťa
Der Philosoph Emanuel Rádl – Zeitzeuge und Kommentator schwieriger Zeiten

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Tomas Kasper
Sudetendeutsche Schulreform. Versuch eines deutsch-tschechischen Vergleichs

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Zdeněk Beneš
Das Schulwesen und das tschechoslowakische Rechtssystem 1918–1938

PDF

Jörg Osterloh
Nationalsozialistische Judenverfolgung im Reichsgau Sudetenland 1938–1945

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Dana Kasperová
Die Judenverfolgung im Schulbereich im Protektorat Böhmen und Mähren

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Lukáš Novotný
„Unsere Deutschen“?
Einstellungen in den tschechischen Grenzgebieten zur deutsch-tschechischen Vergangenheit

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Jan Marek Florian Hackmann
Der Begriff der Identität bei Franz Kafka.
Das Romanfragment Der Verschollene und die Erzählung Ein Bericht für eine Akademie im Vergleich

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Agata Mirecka
Die Idee des Messianismus und Zionismus bei Max Brod

PDF

Anja Kreuzer
Erinnerung als Komposition.
Eine Untersuchung des Prager Triptychon von Johannes Urzidil

PDF

Viera Glosiková
„…Es wäre sehr hübsch und gar nicht paradox, wenn mir Prag zu einer Premiere verhelfen würde…“
Einige Bemerkungen zur Beziehung Arnold Zweigs zu den deutschsprachigen Autoren
aus der Tschechoslowakei

PDF

Dana Pfeiferová
Zwischen Verklärung und Enttäuschung.
Zur Genese und Funktion der Japanbilder bei Libuše Moníková

PDF

Dalibor Zeman
Zu einigen Aspekten der kontrastiven Phraseologie am Beispiel Deutsch-Tschechisch.
Theoretische Prämissen und praktische Überlegungen

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Karsten Rinas
Äquivalenz auf Umwegen
Zur Übersetzung von Abtönungspartikeln

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Neue Literatur 2001
Rezensionen 2001

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Dieter SEGERT: Die Grenzen Osteuropas. 1918, 1945, 1989 – Drei Versuche im Westen anzukommen.
Frankfurt am Main/New York (Campus) 2002, 339 Seiten.
377

Monika GLETTLER, Alena MÍŠKOVÁ (Hgg.): Prager Professoren 1938–1948.
Zwischen Wissenschaft und Politik
(= Veröffentlichungen zur Kultur und Geschichte im östlichen Europa 17).
Essen (Klartext) 2001, 682 Seiten
380

Michaela MAREK: Universität als ‚Monument‘ und ‚Politikum‘.
Die Repräsentationsbauten der Prager Universitäten 1900–1935
und der politische Konflikt zwischen ‚konservativer‘ und ‚moderner‘ Architektur
(=Veröffentlichungen des Collegium Carolinum 95).
München (Oldenbourg) 2001, 215 Seiten.
380

Klaus AMANN, Hubert LENGAUER, Karl WAGNER (Hgg.): Literarisches Leben in Österreich 1848–1890
(= Literaturgeschichte in Studien und Quellen 1).
Wien/Köln/Weimar (Böhlau) 2000, 918 Seiten
386

Hubert LENGAUER, Heinz KUCHER (Hgg.): Bewegung im Reich der Immobilität.
Revolutionen in der Habsburgermonarchie 1848–49. Literarischpublizistische Auseinandersetzungen
(= Literaturgeschichte in Studien und Quellen 5).
Wien/Köln/Weimar (Böhlau) 2001, 558 Seiten
386

Jörg BERNIG: Niemandszeit.
Stuttgart/München (Deutsche Verlags-Anstalt) 2002, 283 Seiten
391

Walter SEIDL: Der Berg der Liebenden. Erlebnisse eines jungen Deutschen.
Mit einem Nachwort herausgegeben von Dieter Sudhoff.
(= Bibliothek der Böhmischen Länder 2).
Wuppertal (Arco Verlag) 2002, 404 Seiten
394

Lenka REINEROVÁ: Alle Farben der Sonne und der Nacht.
Berlin (Aufbau Verlag) 2003, 190 Seiten
395

Literatur- und Forschungsberichte 2003
Berichte 2003

PDF

Klaas-Hinrich Ehlers:
Rudolf Pannwitz – Otokar Fischer – Paul Eisner.
Lesefrüchte aus einem deutsch-tschechoslowakischen Briefwechsel.
293

Carsten Lenk:
Kulturunterschiede als Schlüssel zum gegenseitigen Verstehen?
Erfahrungen aus der Beratung von deutsch-tschechischen Begegnungsprojekten.
311

Karsten Rinas – Iva Kratochvílová:
Korpusbasierte tschechisch-deutsche Fehlerlinguistik. Skizze eines Forschungsprojekts.
331

Neue Literatur 2003
Rezensionen 2003

PDF

BEDNARSKÝ, Petr: Deutsche und tschechische Präpositionen kontrastiv – am Beispiel von an, auf und na.
Münster u.a. (Waxmann) 2002, 205 Seiten.
343

Földes, Csaba/Pongó, Stefan
[in Zusammenarbeit mit Eroms, Hans Werner/Borsuková, Hana] (Hgg.): Sprachgermanistik in Ostmitteleuropa.
Beiträge der Internationalen Germanistischen Konferenz ‚Kontaktsprache Deutsch IV‘ in Nitra, 19.-20. Oktober 2001. Wien (Edition Praesens) 2002, X + 362 Seiten
348

GLÜCK, Helmut/KLATTE, Holger/SPÁČIL, Vladimír/SPÁČILOVÁ, Libuše:
Deutsche Sprachbücher in Böhmen und Mähren vom 15. Jahrhundert bis 1918.
Eine teilkommentierte Bibliographie.
Berlin, New York (de Gruyter) 2002, 290 Seiten
354

SPÁČILOVÁ, Libuše: Das Frühneuhochdeutsche in der Olmützer Stadtkanzlei.
Eine textsortengeschichtliche Untersuchung unter linguistischem Aspekt
(=Germanistische Arbeiten zur Sprachgeschichte 1, hrsg. von Jörg Meier u. Arne Ziegler).
Berlin 2000, 405 Seiten
356

ŠTÍCHA, František: Česko-německá srovnávací gramatika [Deutschtschechische vergleichende Grammatik]
Praha (Argo) 2003, 842 Seiten
358

Literatur- und Forschungsberichte 2004
Berichte 2004

PDF

Kurt Krolop
Ein Pionierprojekt, aber keine Pionierleistung
265

Dalibor Zeman
Die Beurteilung der schriftsprachlichen Varietäten des Deutschen –
retrospektiv betrachtet – unter besonderer Berücksichtigung der österreichischen Varietät
291

Marek Nekula, Kateřina Šichová
Sprache als Faktor der wirtschaftlichen Integration
317

Neue Literatur 2004
Rezensionen 2004

PDF

Hildegard BOKOVÁ (Hg.): Zur Erforschung des Frühneuhochdeutschen in Böhmen, Mähren und der Slowakei.
Vorträge der internationalen Tagung veranstaltet vom Institut für Germanistik der Pädagogischen Fakultät der  Südböhmischen Universität.
České Budějovice 20.-22. September 2001.
Wien (Edition Praesens) 2004, 244 S.
337

Ernst EICHLER (Hg.): Selecta Bohemico-Germanica. Tschechisch-deutsche
Beziehungen im Bereich der Sprache und Kultur.
Münster, Hamburg,
London (Lit Verlag) 2003, 228 Seiten
343

Ingeborg FIALA-FÜRST, Jörg KRAPPMANN (Hgg.): Lexikon deutschmährischer Autoren.
Olomouc: Univerzita Palackého v Olomouci 2002/2003 [Loseblattsammlung].
(= Beiträge zur mährischen deutschsprachigen Literatur 5)
347

Gero FISCHER (Hg.): Z Čech do Vídně. Životní vzpomínky kováře Josefa Pšeničky.
/ Von Böhmen nach Wien. Lebenserinnerungen des tschechischen Schmiedes Josef Pšenička.
Brno (Nakladatelství Doplněk) 2001, 174 Seiten.
352

Alena KÖLLNER: Buchwesen in Prag.
Von Václav Matěj Kramerius bis Jan Otto (Buchforschung 1).
Wien (Edition Praesens) 2000, 177 Seiten, 28 Abb.
356

Primus-Heinz KUCHER: Ungleichzeitige / verspätete Moderne.
Prosaformen in der österreichischen Literatur 1820–1880.
Tübingen, Basel (Francke) 2002, 464 Seiten.
359

Bedřich W. LOEWENSTEIN: Wir und die anderen. Historische und kultursoziologische Betrachtungen.
Dresden (Thelem) 2003, 436 Seiten.
364

Fritz MAUTHNER: Der neue Ahasver. Ein Roman aus Jung-Berlin.
Hrsg. und mit einem Nachwort von Ludger Lütkehaus. Berlin/Wien (Philo) 2001, 387 S.
368

Stefan Michael NEWERKLA: Sprachkontakte Deutsch – Tschechisch – Slowakisch.
Frankfurt/Main (Peter Lang) 2004, 780 Seiten.
374

Heinrich PLETICHA (Hg.): Piaristen und Gymnasiasten. Schülerleben im alten Prag.
(Bibliotheca Bohemica Band 40)
Prag, Furth (Vitalis) 2001, 102 Seiten.
377

Dieter WILDE: Der Aspekt des Politischen in der frühen Lyrik Hugo Sonnenscheins.
Frankfurt/Main, Berlin (Lang) 2002, 322 Seiten.
381

Germanistica Pragensia XVI. Acta Universitatis Carolinae. Philologica 3.
Praha: Univerzita Karlova (Karolinum) 2002 [Sonderheft zu Christian Heinrich Spieß], 104 Seiten.
385

Literatur- und Forschungsberichte 2006
Berichte 2006

PDF

Verena Bauer:
Regionalismen in Franz Kafkas Deutsch (Amtliche Schriften, Tagebücher, Briefe).
Ein Projektbericht
341

Christoph Marx – Marek Nekula:
Unternehmenskommunikation als tragende Säule des Managementsystems
am Beispiel multinationaler Unternehmen in der Tschechischen Republik
373

 

Neue Literatur 2006
Rezensionen 2006

PDF

Frank Thomas Grub: ‚Wende‘ und ‚Einheit‘ im Spiegel der deutschsprachigen Literatur.
Band 1: Untersuchungen, Band 2: Bibliographie.
Berlin, New York (de Gruyter) 2003, 689 + 349 Seiten.
(Steffen Höhne)
397

Edward Kasperski, Tomasz Mac kiewicz (eds.): Poetyka egzystencji.
Franz Kafka na progu XXI wieku [Poetik der Existenz. Franz Kafka an der Schwelle des 21. Jahrhunderts].
Warszawa (Wydział Polonistyki Uniwersytetu Warszawskiego) 2004, 370 Seiten.
(Štěpán Zbytovský)
399

Elke Mehnert (Hg.): ‚…’s kommt alles vom Bergwerk her‘.
Materialienband zum 7. Deutsch-Tschechischen Begegnungsseminar ‚Gute Nachbarn – Schlechte Nachbarn?‘
Frankfurt am Main u.a. (Peter Lang) 2005, 332 Seiten.
(Michaela Haberkorn)
404

Elke Mehnert (Hg.): Erzgebirge – Heimat und domov. Materialienband
zum 8. Deutsch-Tschechischen Begegnungsseminar ‚Gute Nachbarn – Schlechte Nachbarn?‘
Frankfurt am Main u.a. (Peter Lang) 2006, 201 Seiten.
(Michaela Haberkorn)
409

Marta Maschke: Der deutsch‑tschechische Nationalitätenkonflikt
in Böhmen und Mähren im Spiegel der Romane von Karl Hans Strobl.
Berlin (dissertation.de – Verlag im Internet) 2003, 343 Seiten.
(Karsten Rinas)
414

Birgit Vierling: (K)eine normale Nachbarschaft? Die deutsch-tschechischen Beziehungen 1998–2002
(= Regensburger Hefte zur Geschichte und Kultur im östlichen Europa 3).
Regensburg: 2004. 87 Seiten.
(Kateřina Šichová)
418

Hans Dieter Zimmermann: Kafka für Fortgeschrittene.
München (Beck) 2004, 216 Seiten.
(Steffen Höhne)
421

The Student of Prague (Der Student von Prag)
[Deutschland 1913; Regie: Stellan Rye; Buch: Hanns Heinz Ewers; Kamera: Guido Seeber]
Narberth (Alpha Video 2004; ALP 4412D).
(Karsten Rinas)
423

 

 

 

Alle Beiträge 2007
Hans-Gerd Koch
Franz Kafka – Patriot ohne Vaterland
– Franz Kafka – patriot without native country
Steffen Höhne
Kafka und die Dissidenz. Ein Mitteleuropa-Diskurs
– Kafka and the Dissidenz. A Central European-discourse

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Benno Wagner
Der Widerstreit zwischen Biopolitik und Ethnopolitik als berufliches Problem und schriftstellerischer Einsatz Franz Kafkas
– The antagonism between Biopolitik and Ethnopolitik as a professional problem and literary dedication of Franz Kafka
Josef Čermák
Franz Kafka und seine ersten Illustratoren (Karel Votlučka und Wilhelm Wessel)
– Franz Kafka and his first illustrators (Karel Votlučka und Wilhelm Wessel)
Marek Nekula
Franz Kafkas Sprachen und Sprachlosigkeit
– Franz Kafkas languages und speechlessnes
Uwe Steiner
Streitsachen und Spielsachen. Gegenstände als Widersacher und als ludische Kombattanten bei Franz Kafka
– Things of conflict and things to play. objects as antagonist and as ludische Kombattanten by Franz Kafka

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Lothar Müller
Die Unruhe eines Westjuden. Franz Kafka, das jiddische Theater und die Unübersetzbarkeit des Jargon
– The disquietude of a western jew. Franz Kafka, the jiddisch theater an the untranslatability of jargon

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Hans Dieter Zimmermann
Franz Kafka liest Božena Němcová
– Franz Kafka reads Božena Němcová

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Klaus Schenk
Die ‚Abgeschlossenheit des Fragments‘. Veröffentlichungsstrategien Franz Kafkas
– The ‚Abgeschlossenheit des Fragments‘. Franz Kafkas‘ strategies of publication
Karl Braun
Kafkas Erzählung Josefine als Entwurf einer herrschaftslosen Gesellschaft
– Kafkas narration Josefine as a concept of a society without authority
Catherine Horel
Deutsche, Magyaren und Slowaken in Preßburg um 1900
– German, Magyaren and Slovaks in Preßburg around 1900

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Jörg Meier
Deutschsprachige Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts aus Preßburg/Pozsony/Bratislava
– Deutschsprachige Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts aus Preßburg/Pozsony/Bratislava
Václav Petrbok
Der Unterricht aus deutscher Literatur an tschechischen Gymnasien und aus tschechischer Literatur
an deutschen Gymnasien von 1850 bis 1914
– The education with german literature at czech secondary schools and with czech literature
at german secondary schools from 1850 until 1914
Petra Knápková
„[…] bei uns soll jeder mitreden […].“ Ein Beitrag zum Zeitungs- und Vereinswesen Iglaus
– „[…] bei uns soll jeder mitreden […].“ A contribution to the press and the clubs and societies of Iglau
Boris Blahak
Akzentuierungswandel im Bild von den ,Böhmen‘ in historischen Festspielen Ostbayerns
vor dem Hintergrund der Hussitenkriege
– Change of preemphasis in the view of ,Böhmen‘ in historical festivals in eastern bavarian based
on the Hussite Wars
Michael Havlín
Die Schweizer Eidgenossenschaft im politischen Denken Masaryks
– The swiss confederation in Masaryk’s political thinking

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Miroslava Jilková
Čapeks W. U. R. auf der europäischen Theaterbühne in den Jahren 1921-1936
– Čapeks W. U. R. on the european stages from 1921-1936

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Michael Půček
Empirische Untersuchung der Systemanordnung im Deutschen
– Empirical analyses of the system arrangement of the german language

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Karsten Rinas
Tschechische Abtönungspartikel – Entlehnungen aus dem Deutschen oder autochthone Entwicklungen?
– Czech modal particle – borrowing from German or autochthonal development?

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Dalibor Zeman
Deutsche Entlehnungen in der ostmährischen Dialektregion ‚Horňácko‘ auf lexikalischer Ebene:
lautliche, morphologische und semantische Besonderheiten
– German borrowing in the eastern Moravian dialect region ‚Horňácko‘ of the lexical section:
phonetical, morphological and semantical characteristics
Stefan Michael Newerkla
Zur Bedeutung der kontrastiven Analyse des Tschechischen und österreichischer Varietäten
des Deutschen für den gesteuerten Fremdsprachenerwerb
– The meaning of the contrastical analysis of the Czech language and Austrian varieties
of German language for controlled foreign language studies
Christian Schramek
Kommunikationsführung in der Euregio Egrensis aus systemtheoretischer Sicht
– Guidance of commucation in the Euregio Egrensis from the point of view of the system theorie
Kathrin Freier, Katharina Wohlgemuth
„Tschechisch? Sprech’ ich!“
Ergebnisse einer Fragebogenerhebung zu den Tschechischaktivitäten an bayerischen und sächsischen Schulen
–Results of a questionnaire about Czech activities in Bavarian and Saxon schools
Dorothea Spaniel-Weise
Tschechisch als Nachbarsprache im Freistaat Sachsen
– Czech in the Free State of Saxony as a neighbour language

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Alle Beiträge 2008
Václav Petrbok, Michael Wögerbauer
Litteratura Duplex. Ein Konzept der tschechischen und deutschen Literatur im Prag im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts
– Litteratura Duplex. A conception of Czech and German literature in Prague in the last third of the 18th century

Nationale Literaturgeschichte(n) werden traditionell in einen doppelten Rahmen eingeschrieben: den der Sprachnation und der ästhetischen Originalität. Die Studie unternimmt dagegen den Versuch, das mehrsprachige Prag am Ende des 18. Jahrhunderts als eine kulturelle Mikroregion mit einer zweifachen „Litteratura duplex“ zu beschreiben: ab 1760 kommt es zu einem wechselseitigen Kulturtransfer zwischen der internationalen, vielsprachigen Hochkultur und den wieder zu entdeckenden Landestraditionen, bei denen vor allem deutsch- und tschechischsprachige Schrifttraditionen aktualisiert werden. So entstehen schrittweise Strukturen einer kulturellen bzw. literarischen Öffentlichkeit, die sich vor allem auch an einfache Leserschichten wendet. Um 1800 zeichnen sich schon zwei Landesliteraturen ab, deren Charakteristika sich zunehmend von einander abheben, wenngleich langfristig noch die Parallelen zwischen ihnen überwiegen.

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Steffen Höhne
König Přemysl Ottokar II. Literarische Konstruktionen von Geschichte am Beispiel Böhmens
– King Přemysl Ottokar II. Literary constructions of history using the example of Bohemia

An Hand der Herrschergestalt Přemysl Ottokar II. soll gezeigt werden, wie sich eine bewusste Politiserung und Nationalisierung der Geschichte im Böhmen des 19. Jahrhunderts vollzog. Es wird dabei insbesonders auf Franz Grillparzer und Uffo Horn eingegangen.

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Hélène Leclerc
Carl Herloßsohns ‚Komet‘ in Leipzig (1830-1848):
eine Zeitschrift der Vermittlung zwischen Böhmen und Deutschland
– Carl Herloßsohns ‚Komet‘ in Leipzig (1830-1848):
a journal for intermediation between Bohemia and Germany

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Georg Schröer
„Verträumter Vormärzlicher“ zwischen Tradition und Emanzipation?
Leopold Kompert und seine Darstellung des Ghetto-Lebens böhmischer Landjuden
– „Verträumter Vormärzlicher“ between tradition and emanzipation?
Leopold Kompert and his description of the ghetto-life of bohemian jews

Dieser Beitrag befasst sich mit Leben und Werk des 1822 in Nordböhmen geborenen Schriftstellers Leopold Kompert, der als Pionier der Ghetto-Literatur gelten kann. Kompert schildert in seinen seit 1848 über mehrere Jahrzehnte erscheinenden Ghetto-Erzählungen – vor dem Hintergrund der sich im Zuge der Emanzipation auflösenden, traditionellen jüdischen Lebensverhältnisse und auch vor seinem eigenen biographischen Hintergrund – das Leben der böhmischen Landjuden im 19. Jahrhundert. Er liefert somit auch einen, durchaus im Kontext des Vormärz zu verortenden Kommentar zum Verlauf der jüdischen Emanzipation im Habsburgerreich.

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Karsten Rinas
Die andere Grenzlandliteratur. Zu einigen tschechischen Romanen mit antideutscher Tendenz
– The other ‚Grenzlandliteratur‘. About some czech novels with an anti-german tendency

In der Zeit zwischen den 1880er Jahren bis zur Annexion der ‘sudetendeutschen Gebiete’ an das Deutsche Reich wurden in der deutschsprachigen Literatur der böhmischen Länder zahlreiche Romane mit antitschechischer Tendenz verfasst, die das Genre der sogenannten ‘Grenzland-romane’ konstituieren. Diese Literatur kann als relativ gut erforscht angesehen werden. In demselben Zeitraum entstand aber auch in der tschechischen Literatur eine Reihe von Romanen mit antideutscher Tendenz, die in ihrer Thematik, ihrer Stoffgestaltung und ihrer einseitigen Parteinahme ein genaues Pendant zur ‘sudetendeutschen Grenzlandliteratur’ konstituieren. Diese tschechischen Werke wurden bislang nur selten untersucht, und sie sind noch nicht als Vertreter des Genres der Grenzlandliteratur wahrgenommen worden. In diesem Beitrag werden diverse tschechische Romane dieser Gattung vorgestellt, u.a. Werke von Alois Jirásek, Jan Klecanda, František Sokol-Tůma, Václav Beneš-Šumavský und Antonín Nečásek. Einige Charakteristika dieser Romane werden eingehender behandelt (Antisemitismus; Frauen-Darstellung). Schließlich werden Möglichkeiten deutsch-tschechischer komparatistischer Untersuchungen in diesem Genre skizziert, und es wird deren heuristischer Wert diskutiert.

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Vera Schneider
„Sing mir ein Heimatlied“: Musik, Gesang und nationale Identität in Prag um 1900.
Ein Lektüregang durch zeitgenössische literarische Texte …
– „Sing mir ein Heimatlied“: music, singing and national identity in Prague around 1900.
A view on reading of contemporary literary texts
Claudia Vitale
Franz Kafkas ‚Rede über die jiddische Sprache‘: Nomadismus und Vitalität der Sprache
– Franz Kafkas ‚Rede über die jiddische Sprache‘. Nomadism and vitality of the language

Die Jahre 1911-1912 sind diejenigen, in denen sich Kafka auf dem Höhepunkt seiner „jüdischen Wiedergeburt“ befand. Die in einer einzigen Nacht zügig geschriebene Rede über die jiddische Sprache (18. Februar 1912), stellt den Gipfel dieser Wiedergeburt und der Aufwertung der jiddischen Kultur dar. Das Jiddische wirkte bei Kafka gleichzeitig ästhetisch und existentiell: Er projizierte auf es nicht nur sein Streben nach einer Befreiung von der Assimilation, sondern auch sein Vertrauen in die eigene Kunst und Kreativität. Als mündliche Sprache, die vor allem aus Klang besteht, ist das Jiddische immer „Im Werden“; es bewegt sich ständig als nomadische Kreatur. Als lebendiger “Organismus” hat sich das Jiddische im Einklang mit Natur und Geschichte entwickelt und ist Ausdruck des Lebens an sich. Das Jiddische aufzuwerten und es ein ein “emotionales” Erlebnis zu verwandeln bedeutet also den authentischsten Sinn der Sprache an sich zurückzugewinnen, die Sprache zu sich selbst zurückzuführen und sich mit der deutschen Sprache Goethes – zum einzigen und letzten Mal – zu versöhnen.

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Jindra Broukalová
Zur Analyse von Informationsübermittlung in Ludwig Winders Roman ‚Der Thronfolger.
Ein Franz Ferdinand Roman‘
– About analysing of information transfer in Ludwig Winders novell ‚Der Thronfolger.
Ein Franz Ferdinand Roman‘

In dem vorliegenden Artikel soll vorrangig nicht die Frage beantwortet werden, welche Informationen Winder für die Darstellung von Franz Ferdinands Persönlichkeit und Leben ausgewählt hat, sondern auf welcher Art und Weise die Informationen in dem Text des Romans ‚Der Thronfolger‘ dargestellt werden.

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Romana Bečvová
„Beteiligt Euch – es geht um Eure Erde.“
Erika Manns politisch-satirisches Kabarett ‚Die Pfeffermühle‘ in der Tschechoslowakei
– „Beteiligt Euch – es geht um Eure Erde.“
The political-satirical cabaret ‚Die Pfeffermühle‘ of Erika Mann in Czechoslovakia

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit einem Thema, das im Zusammenhang mit dem politisch-satirischen Kabarett die Pfeffermühle bis jetzt nicht genug ausgearbeitet wurde. Es wird die Tätigkeit eines antifaschistischen deutschen Kabaretts der Vorkriegzeit in der Tschechoslowakei untersucht – in einem Land, wo es eine starke deutsche Minderheit gab, sowie eine große Anhängerschaft für die nationalsozialistische Partei des Sudetenlandes. In der Zeit, als in der Tschechoslowakei die „Pfeffermühle“ spielte, galt die von durchwegs totalitären Staaten umringte Republik als eines der wenigen europäischen Länder, das sich den Emigranten geöffnet hatte, und war eine beliebte Gastspielstadt. Ich konzentrierte mich u. a darauf, wie die Presse und das Auditorium reagierte, welchen Erfolg das Kabarett hatte und mit welchen Problemen es sich auseinandersetzen musste.

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Markéta Říhová
„Immer wird mir das Leben ein Spiel mit Wundern sein.“
Thomas Theodor Heines erste Exiljahre in der Tschechoslowakei
– „Immer wird mir das Leben ein Spiel mit Wundern sein.“
The first years of exile in Czechoslovakia of Thomas Theodor Heine

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Veronika Siska
Sind Tschechen notorische Opfer?
Ein tschechisches Autostereotyp in der Prosa von Libuše Moníková und den Stücken des Jára-Cimrman-Theaters
– Are Czechs notorius victims?
A czech autostereotype in the prose of Libuše Moníková and the works of Jára-Cimrman-theater

Das tschechische Autostereotyp, immer Opfer fremder Herrscher zu sein, lässt sich sowohl in den Prosatexten der Exilschriftstellerin Libuše Moníková als auch den Theaterstücken des Jára-Cimrman-Theaters nachweisen. In den Texten von Moníková und Cimrman setzt sich das Stereotyp aus der Betonung der Tatsache zusammen, dass Böhmen zu den kleineren Staaten Europas gehört, dem Mythos von der permanenten Niederlage des tschechischen Volkes sowie der Behauptung, dieses hätte nach den Niederlagen gelitten. Mithilfe des semiologischen Ansatzes von Roland Barthes, den dieser in seinem Werk Mythen des Alltags (1964) darlegt, zeichnet der Aufsatz die Konstruktion des Autostereotyps nach und zieht abschließend das Fazit, dass es in den Texten beider Autoren sowohl affirmiert als auch dekonstruiert wird.

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Christian Schramek
Kulturstandards als Faktor der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit?
Zur Wahrnehmung des fremdkulturellen Interaktionspartners in der Euregio Egrensis
– Cultural standards as a factor of transboundary cooperation?
About the perception of the foreign interaction partners in the Euregio Egrensis
Boris Blahak
„Sprache des Kopfes“ – Deutsch als fachbezogene Fremdsprache in Grenzregionen.
Bericht über eine intern. Konferenz (Wirtschaftsuniversität Bratislava)
– („Sprache des Kopfes“ – German as subject-based foreign language in border areas.
A report about an international conference (Bratislava)
Oliver Engelhardt
Nationale Zuordnungen (in) einer Firma in der Tschechischen Republik
– National assignments (in) a company in the Czech Republic

Diese ethnographische Studie zeigt, wie Mitarbeiter eines deutschen Industriebetriebs in der Tschechischen Republik nationale Zuordnungen für die Bestimmung der Identität des Betriebs und seiner Mitarbeiter benutzen. Mit Methoden der Konversationsanalyse werden mehrere Interviews ausgewertet. Während in ähnlichen Studien die Vermeidung nationaler Kategorien zu Gunsten einer die nationale Polarisation überwindenden Kategorisierung beschrieben wurde, zeigt dieser Artikel, dass häufig mehrfache nationale Zuordnungen verwendet werden. In der globalisierten Wirtschaft multinationaler Unternehmen scheint eine Notwendigkeit für eine differenzierte Identitätsbestimmung gegeben zu sein. Zugleich erlauben mehrfache nationale Kategorien eine Flexibilität in der Argumentation. Für die Identität der Mitarbeiter sind nationale, sprachliche und fachliche Gesichtspunkte besonders wichtig. Aus der Perspektive der jeweils eigenen Position betonen die Mitarbeiter im Hinblick auf ihre Kollegen Differenzierungen, distanzieren sich oder verallgemeinern. Sie zeugen von einem vielfältigen sozialen Gefüge, in dem die Nationalität nur eine von mehreren Kategorien für die Zuordnung zu bestimmten Gruppen ist.

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Alle Beiträge 2009
Steffen Höhne
Böhmische Erinnerungsarbeiten. Zum Werk Lenka Reinerovás (17.5.1916-27.6.2008)
–Activities for Bohemian remembrance. About the opus of Lenka Reinerová (17.5.1916-27.6.2008)

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Corinna Schlicht
Als die Utopie noch jung war – zu den literarischen Anfängen Lenka Reinerovás
– When utopia was young – About the literary beginning of Lenka Reinerová
Hélène Leclerc
Lenka Reinerová im südfranzösischen Frauenlager Rieucros
– Lenka Reinerová in the camp for women in Rieucros in the south of France

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Brigitte Desbriére-Nicolas
Zu Lenka Reinerovás Früherzählung „Kotige Schuhe“
– About Lenka Reinerovás early narration „Kotige Schuhe“

Einige Monate nach der Ankunft der fünfundzwanzigjährigen Journalistin Lenka Reinerová in Mexiko trifft im Asylland die Nachricht von der Vernichtung des böhmischen Dorfes Lidice ein. Über dreihundert Menschen, darunter zweiundachtzig Kinder, fielen dabei den NS-Verbrechern zum Opfer. Aus Lenka Reinerovás Bestürzung darüber erwächst das Bedürfnis, das tragische Geschehen literarisch zu verarbeiten. Der vorliegende Aufsatz setzt sich zuerst das Ziel, den eigentlichen Schreibanlass im Kontext des aufgezwungenen Exils näher zu betrachten. Dann werden die autobiographischen Hintergründe erforscht, die zur Gestaltung der Lidice-Erzählung als Kindergeschichte geführt haben mögen. Schließlich wird aus der Interpretation von Kotige Schuhe die Eigenart einer Erzählung herausgearbeitet, die im Frühwerk der Schriftstellerin eine Sonderstellung einnimmt.

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Susanne Blumensberger, Jana Mikota
„Damals lernte ich jenes ‚Weggehen‘, das mir später so oft half.“ Lenka Reinerovás Schreiben für Kinder
– „Damals lernte ich jenes ‚Weggehen‘, das mir später so oft half.“ The Writing of Reinerová for Children

Lenka Reinerová (1916-2008) gilt als die letzte Vertreterin der deutschsprachigen Prager Literatur. Sie stieg sehr jung in den Journalismus ein, dem sie später treu blieb obwohl sie öfters erfolgreiche Ausflüge in andere Literatursparten unternahm. So hat sie ihr eigenes Leben, das vom Holocaust tief geprägt war – sie verlor 11 Familienmitglieder – und wurde Opfer der stalinistischen Säuberungen immer wieder neu und immer wieder aus anderer Perspektive erzählt. Wenig bekannt ist, dass diese politisch engagierte Autorin auch Literatur für Kinder schrieb. In Haft verfasste sie auf Drängen ihrer jugendlichen Mitgefangenen Märchen, die Trost und Hoffnung vermitteln sollten. Eines dieser Märchen Freiheitli und Gewaltung, das sich an Kinder und Erwachsene richtet, sowie die Erzählung Kotige Schuhe die sie nach den schrecklichen Ereignissen in Lidice, aufschrieb, stehen in diesem Beitrag im Vordergrund.

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Viera Glosiková
„Wie oft kann man neu anfangen?“ Autobiographische Prosa Lenka Reinerovás zum Thema Mexiko
– „Wie oft kann man neu anfangen?“ Autobiographical prose of Lenka Reinerová concering Mexico

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Gudrun Salmhofer
„Der große Traum meines Lebens ist geblieben.
Nur mein Blick hat sich geändert.“ Lenka Reinerovás literarisches Arbeiten am Selbstbild
– „Der große Traum meines Lebens ist geblieben. Nur mein Blick hat sich geändert.“
Lenka Reinerová and her self-perception in her opus

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Steffen Höhne
Lenka Reinerovás Reflexionen über kommunistische Politik
– Reflections of Lena Reinerová about communist politics
Jan Randák
Veränderungen im Bild der Toten in der tschechischen Revolution 1848/49
– Changes in the point of view of the dead during the Czech Revolution 1848/49

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Roman Mikuláš
Zur Aufnahme deutscher literaturwissenschaftlicher Tendenzen in der slowakischen Literaturwissenschaft.
Teil I: Der Fall Nora Krausová (in memoriam)
– About the reception of tendencies in the german studies of literature in the slovak studies of literature.
Part I: the case Nora Krausová

In der folgenden dreiteiligen Studie soll ein Überblick über die Merkmale der Aufnahme literaturwissenschaftlicher Tendenzen aus dem deutschsprachigen Raum in der slowakischen Literaturwissenschaft gegeben werden. Die Transfers laufen über wissenschaftliche Projekte, die, wie es in der Literaturwissenschaft üblich ist, nach wie vor Ein-Mann-Unternehmen sind. Zum anderen ist damit schon eine gewisse Eingrenzung gegeben, zumal diese Projekte und die damit verbundenen wissenschaftlichen Persönlichkeiten einem ganz bestimmten Ausschnitt, einem Wissensbereich oder sagen wir eben einer Tradition in der Literaturwissenschaft verpflichtet sind. Ihre ganze Optik, ihre Argumentationsstrategien und ihre Urteilskraft sind auf diese Traditionen geeicht und nur über diese zugänglich und verständlich. Ich möchte im Folgenden auf drei Traditionen in der slowakischen Literaturwissenschaft eingehen : auf die strukturalistisch-semiologische, auf die hermeneutische und auf die kommunikationstheoretische. Entsprechend diesen Traditionen berichte ich über die Leistungen von dreien Wissenschaftlern: Nora Krausová, Vincent Šabík und František Miko. Die ersten beiden haben Slowakistik und Germanistik an den Philosophischen Fakultät der Comenius Universität studiert, beide sind sie außerdem Übersetzer aus dem Deutschen und beide verbindet eine gewisse Begeisterung für Literaturtheorie. František Miko personifiziert die Neutrauer Schule der literarischen Kommunikation.

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Filip Charvát
Horizontverschmelzung als Desideratum.
Anmerkungen zu Gadamers Ästhetik sowie zur Gadamerrezeption in der dt. und tschechischen Lit.-wissenschaft
– Fusion of horizon as desideratum.
Notes about Gadamers aesthetic and reception in german and czech studies of literature
Michael Havlín
Die „Tschechei“. Zur historischen Semantik eines (un-)gebräuchlichen Toponyms
– The „Tschechei“. About the historical semantics of (un-)usual toponym
Dalibor Zeman
Zur semantischen Adaptation der dt. Lehnwörter im Wortschatz der mährischen Slowakei:
Bedeutungsähnlichkeit, -erweiterung und -verengung
– About the semantic adaption of german loan words in moravian slovak

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Verena Hämmerle
Soziolinguistischer Kontext des Zweitspracherwerbs bei Migranten: das Tschechische in Bayern
– Soziolinguistischer Kontext des Zweitspracherwerbs bei Migranten: das Tschechische in Bayern

Der Beitrag beschreibt am Beispiel Bayerns die Sprachsituation des Tschechischen in Deutschland, wie sie für die tschechische Migration nach Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg in verschiedenen Zeitabschnitten bestimmend war und ist. Theoretischer Ausgangspunkt sind Klassifizierungen extralinguistischer Faktoren, wie sie beispielsweise im Modell der ethnolinguistischen Vitalität vorgeschlagen werden. Relevant für die betrachtete Migrantengruppe sind besonders kulturelle sowie geographische, soziale und institutionelle Aspekte. Aus deren Schilderung werden Schlussfolgerungen zum Gruppenstatus der „Tschechen“ und der Zukunftsperspektive des Tschechischen in Deutschland gezogen.

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Berichte 2009
Milan Žitný:
Kafka in der Slowakei.
Einige Bemerkungen zur slowakischen Rezeption des Werkes von Franz Kafka

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Andrea Mikulášová:
Merkmale des tschechischen und slowakischen Metatextes deutschsprachiger Übersetzungsliteratur für Kinder und Jugendliche

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Christian Irsfeld:
Grenzgängereien zwischen Trier und Prešov.
Zur Kooperation der germanistischen Institute der Universitäten Trier Prešov

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Ulrike Goldschweer:
Tagungsbericht. Chaosforschung in der Literaturwissenschaft:
interdisziplinäres Paradebeispiel oder disziplinäres Missverständnis?

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Martina Poliaková:
Prag – Praha 1900-1945. Literaturstadt zweier Sprachen, vieler Mittler

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Karoline Riener:
August Sauer – ein Intellektueller in Prag im Spannungsfeld von Kultur- und Wissenschaftspolitik.
Ein Tagungsbericht

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Steffen Höhne:
Musik im Spannungsfeld nationaler Bewusstseinsbildung
– Prag in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts

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Neue Literatur
Rezensionen 2009

Seiten 403 -429

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Peter HASLINGER/K. Erik FRANZEN/Martin SCHULZE WESSEL (Hgg.):
Diskurse über Zwangsmigrationen in Zentraleuropa.
Geschichtspolitik, Fachdebatten, literarisches und lokales Erinnern seit 1989
(= Veröffentlichungen des Collegium Carolinum, 108).
München (Oldenbourg) 2008.
(Steffen Höhne)
403

Lukáš NOVOTNÝ: Vergangenheitsdiskurse zwischen Deutschen und Tschechen.
Untersuchung zur Perzeption der Geschichte nach 1945.
Baden-Baden (Nomos) 2009.
(Lenka Matušková)
405

Petr LOZOVIUK: Interethnik im Wissenschaftsprozess.
Deutschsprachige Volkskunde in Böhmen und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen.
Leipzig (Universitätsverlag) 2008.
(Irmela Stock)
408

Ane KLEINE/Christian IRSFELD (Hgg.): Grenzgängereien.
Beiträge der gemeinsamen germanistischen Vortragsreihen in Trier und Prešov 2006/2007.
Prešov 2008.
(Walter Röll)
413

Róbert GÁFRIK: Hra s cudzou kultúrou. K recepcii staroindických látok a motívov v nemeckej literatúre
[Spiel mit fremder Kultur. Zur Rezeption altindischer Stoffe und Motive in der deutschen Literatur].
Bratislava (Veda) 2009.
(Roman Mikuláš)
415

Stefanie FUCHS: Die nordbairisch-ostfränkische Mundartgrenze in Böhmen
(= Regensburger Dialektforum, 7).
Regensburg (edition vulpes) 2009.
(Sebastian Seyferth)
421

Nicole ELLER: Syntax des bairischen Basisdialekts im Böhmenwald
(= Regensburger Dialektforum, 8).
Regensburg (edition vulpes) 2009.
(Sebastian Seyferth)
422

Nicole ELLER, Stefan HACKL, Marek L’UPTÁK (Hgg.):
Namen und ihr Konfliktpotential im europäischen Kontext
(= Regensburger Studien zur Namensforschung, 4).
Regensburg (edition vulpes) 2008.
(Steffen Höhne)
423

„Wenn du nicht bei mir bist…“ – „Když se mnou nejsi ty…“.
111 deutsche Gedichte aus Prag – 111 německych básní z Prahy.
Herausgegeben von Viera Glosiková, Nachdichtung von Miloš Kučera.
Prag (Franz-Kafka-Verlag) 2009.
(Dietmar Ebert)
425

Alle Beiträge 2010
Ingeborg Fiala-Fürst
Was ist „deutschmährische Literatur“?
Versuch einer Definition zur Einführung in den brücken-Schwerpunkt
– What is german-moravian literature? An Essay on Definition
Jiří Černý
Die Nikolsburger Liechtensteiner und „Ein Christennliche Leertafel“ Balthasar Hubmaiers
– The Nikolsburger Liechtensteiner and „Ein Christennliche Leertafel“ of Balthasar Hubmaier
Silvie Jašková
Die zärtlichen Soldaten, oder das Spiel der Temperamente
– The gentle soldiers, or the game of temperaments
Karin S. Wozonig
Beschauliche Erzählerin, Sozialrevolutionärin oder geniale Dichterin.
Konstruktionen der Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach
– A contemplative narratress, a social revolutionary or brilliant poetess.
Constructs of the authoress Marie von Ebner-Eschenbach

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Jürgen Egyptien
Pavel Holubs Weg aus der Sprachlosigkeit. Zur Entwicklung von Sprachkompetenz
in Marie von Ebner-Eschenbachs Roman „Das Gemeindekind“
– The way of Pavel Holub out of the speechlessness. About progress of fluency
in the novel „Das Gemeindekind“ of Marie von Ebner-Eschenbach
Jens-Peter Cyprian
„Das jüdische Schicksal ist nicht mehr ein jüdisches allein.“ Judenverfolgung und Holocaust
im Werk Alexander Sacher Masochs
– „Das jüdische Schicksal ist nicht mehr ein jüdisches allein.“ Persecution of Jews and the Holocaust
in the opus of Alexander Sacher Masoch
Jörg Krappmann
Aus dem Großleben einer Kleinstadt. Karl Hans Strobls Roman „Der Fenriswolf“
– About big life in provincial town. The novel „Der Fenriswolf“ of Karl Hans Strobl

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Helena Navrátilová
Die Diskussion über die Bedeutung von Rudolf Pannwitz im Briefwechsel von Franz Spunda
und August Messer
– The discussion about the importance of Rudolf Pannwitz in the correspondence of Franz Spunda
and August Messer
Lukáš Motyčka
Mähren liegt im Süden. Das Mähren-Bild Josef Mühlbergers
– Moravia lies in the South. Moravia through the eyes of Josef Mühlberger

Seiten: 119 – 137

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Jaromír Czmero
Rezeption der Gnosis in der literarischen Moderne. Am Beispiel von Franz Janowitz
– Reception of gnosis in the age of the literary modernity. Exemplified with Franz Janowitz
Ivana Bednaříková Procházková
Heimat oder Exilland? Max Zweig und seine Schwierigkeiten mit der nationalen Selbstidentifikation
als ein Muster- oder Sonderfall
– Homeland or exile? Max Zweig and his problems with national self- identification as model case
or special case
Katharina Wessely
„Maulschellen klatschten, Männer schrieen“ – Theaterskandale im Brünn der Ersten Republik
– „Maulschellen klatschten, Männer schrieen“ – affairs in the theatres of Brünn/ Brno
in the age of the first czechoslovak republic

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Steffen Groscurth
„Wer schweigt, macht sich mitschuldig“ – das Brünner Exil des Oskar Maria Graf
– „Wer schweigt, macht sich mitschuldig“ – The Exile in Brünn/ Brno of Oskar Maria Graf

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Louise Hecht
Von jüdischen Tabakbaronen und Trafikanten:
Aspekte einer Kulturgeschichte des Tabaks in Böhmen und Mähren
– About Jewish tobacco-barons and tobacconists:
Issues of a culture history about tobacco in Bohemia and Moravia

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Sabine Eschgfäller
„Wir fanden einen Pfad“. Anmerkungen zur Geschichte der Anthroposophie in Olmütz
– „Wir fanden einen Pfad“. Notes about the history of anthroposophy in Olmütz/ Olomouc

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Milan Horňáček
Imaginiertes Großmähren. Zur Erfindung von Traditionen in der mährischen Historiographie
des langen 19. Jahrhunderts
– Imagination of a major Moravia. About the invention of traditions of the moravian historiograph
in the 19th century
Marie Krappmann
Ein linguistisch interessierter Hirnforscher aus Brünn: Erwin Gustav Niessl von Mayendorf
– A brain researcher from Brünn/ Brno with interests in linguistics: Erwin Gustav Niessl von Mayendorf
Lorena Silos Ribas
„Altes neu zu betrachten“: Kunst und Erinnerung in Erica Pedrettis „Engste Heimat“ (1995)
– „Altes neu zu betrachten“: Arts and memory in the novel „Engste Heimat“ (1995) of Erica Pedretti

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Boris Blahak
„Deutsch, das wir von unsern undeutschen Müttern noch im Ohre haben“.
Sedimente des Westjiddischen in Franz Kafkas Literatursprache
– „Deutsch, das wir von unsern undeutschen Müttern noch im Ohre haben“.
Sediments of western Yiddish in the language of Franz Kafkas works

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Edwin Lüer
Elegische Fremdgänge. Wahlverwandte Dreiecksbeziehungen in der späten Lyrik von Rilke, Benn und Brecht
– Elegiac alient ways. Elective affinity in relationships in the late works of Rilke, Benn and Brecht

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Antonia Rahofer
Fragmente der Erinnerung. Theresienstadt als intermedialer Gedächtnisort in W. G. Sebalds „Austerlitz“
– Fragments of memory. Theresienstadt/ Terezin as a mulit-media place of memory in the novel
„Austerlitz“ of W.G. Sebald
Karsten Rinas
„Auf Wechsel ins Tschechische und na veksl do Němec“.Über einige krit. Darstellungen
des ‚Kinderaustauschs‘ in der tsch. u. sudetendeutschen Literatur
– „Auf Wechsel ins Tschechische und na veksl do Němec“. About some critical descriptions
of ‚Kinderaustausch‘ in the czech and sudeten-german literature
Volker Mohn
„Albernes und geschmackloses Machwerk“ – Die literarischen Bemühungen
des Polizeihauptwachtmeisters Andreas Marx
– „Albernes und geschmackloses Machwerk“ – literary efforst of Andreas Marx, Polizeihauptwachtmeister
Berichte 2010
Ludvík E. Václavek
Ludvík Karpe und sein Werk

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Veronika Körner
W. G. Sebalds „Austerlitz“. Ein Überblick über die Resonanz des Buches in der Literaturkritik

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Marie Frolíková
Das Projekt „Ein literarischer Atlas Europas“.

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Steffen Höhne
Franz Spina – Ein Prager Slawist zwischen Universität und politischer Öffentlichkeit
(17.-19. Februar 2010 in Prag)

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Vera Schneider
Ein „hinternationaler“ Schriftsteller aus Böhmen
Dritte internationale Johannes-Urzidil-Konferenz

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Irene Schrattenecker
Salzburger Bolzano-Tagung „Bernard Bolzanos bessere Welt“
(27.-29. Mai 2010)

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Boris Blahak
„[…] so wird kleine große Welt.“
Bericht über ein Symposium zur deutschsprachigen Literatur in und über Prag an der Universität Hamburg

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Štěpán Zbytovský
Prag als Literaturstadt 200.
Sammelbericht zu drei Prager Tagungen und Kolloquien

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Christian Irsfeld
„Deutsch in Forschung und Lehre – 50 Jahre Germanistik in Prešov.“
X. Tagung des Slowakischen Deutschlehrer- und Germanistenverbandes SUNG

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Klaas-Hinrich Ehlers
Kafka und Prag. Ein Tagungsbericht

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Neue Literatur 2010
Rezensionen 2010

Seiten: 433 – 466

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Adéla Hall: Deutsch und Tschechisch im sprachpolitischen Konflikt.
Eine vergleichende diskursanalytische Untersuchung zu den Sprachenverordnungen Badenis von 1897.
Frankfurt/Main (Lang) 2008, 261 Seiten.

Christiane Brenner: „Zwischen Ost und West“.
Tschechische politische Diskurs 1945-1948.
München (Oldenbourg) 2009
(Steffen Höhne)
433

Diether Krywalski:
Geschichte der deutschsprachigen Literatur des Mittelalters in den böhmischen Ländern.
Olomouc (Universitätsverlag Olomouc) 2009
(Jens Haustein)
436

Claudia Seeling: Zur Interdependenz von Gender- und
Nationaldiskurs bei Marie von Ebner-Eschenbach.
St. Ingbert (Röhrig) 2008
(Birgit M. Feierl)
438

Barbora Šrámková: Max Brod und die tschechische Kultur.
Wuppertal (Arco) 2010.

Gaëlle Vassogne: Max Brod in Prag: Identität und Vermittlung
Tübingen (Niemeyer) 2009.
(Steffen Höhne)
445

Ludwig Winder (1889-1946) und die Prager deutsche Literatur.
Erste vollständige Bibliographie zum Werk Ludwig Winder.
Dettelbach (J.H. Röll) 2010
(Kurt Krolop und Steffen Höhne)
447

Germanoslavica. Zeitschrift für germano-slawische Studien
20/1 (2009). Sonderheft: Josef Mühlberger (1903-1985).
(Justus Ulbricht)
450

Anja Tippner: Die permanente Avantgarde? Surrealismus in Prag.
Köln, Weimar, Wien (Böhlau) 2009
(Anne Hultsch)
453

Jörg Krappmann: Apologet der Konsequenz.
Der Prager Deutsche Philosoph Max Steiner.
Olomouc (Universitätsverlag Olomouc) 2009
(Carsten Schmidt)
456

Dalibor Zeman: Überlegungen zur deutschen Sprache in Österreich.
Linguistische, sprachpolitische und soziolinguistische Aspekte der
österreichischen Varietät. Hamburg (Dr. Kovač) 2009
(Paul Rössler)
458

Rudolf Muhr: Österreichisches Aussprachewörterbuch.
Österreichische Aussprachedatenbank. Frankfurt/Main (Lang) 2007
(Dalibor Zeman)
461