Corinna Schlicht
Als die Utopie noch jung war – zu den literarischen Anfängen Lenka Reinerovás
– When utopia was young – About the literary beginning of Lenka Reinerová
Susanne Blumensberger, Jana Mikota
„Damals lernte ich jenes ‚Weggehen‘, das mir später so oft half.“ Lenka Reinerovás Schreiben für Kinder
– „Damals lernte ich jenes ‚Weggehen‘, das mir später so oft half.“ The Writing of Reinerová for Children

Lenka Reinerová (1916-2008) gilt als die letzte Vertreterin der deutschsprachigen Prager Literatur. Sie stieg sehr jung in den Journalismus ein, dem sie später treu blieb obwohl sie öfters erfolgreiche Ausflüge in andere Literatursparten unternahm. So hat sie ihr eigenes Leben, das vom Holocaust tief geprägt war – sie verlor 11 Familienmitglieder – und wurde Opfer der stalinistischen Säuberungen immer wieder neu und immer wieder aus anderer Perspektive erzählt. Wenig bekannt ist, dass diese politisch engagierte Autorin auch Literatur für Kinder schrieb. In Haft verfasste sie auf Drängen ihrer jugendlichen Mitgefangenen Märchen, die Trost und Hoffnung vermitteln sollten. Eines dieser Märchen Freiheitli und Gewaltung, das sich an Kinder und Erwachsene richtet, sowie die Erzählung Kotige Schuhe die sie nach den schrecklichen Ereignissen in Lidice, aufschrieb, stehen in diesem Beitrag im Vordergrund.

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Gudrun Salmhofer
„Der große Traum meines Lebens ist geblieben.
Nur mein Blick hat sich geändert.“ Lenka Reinerovás literarisches Arbeiten am Selbstbild
– „Der große Traum meines Lebens ist geblieben. Nur mein Blick hat sich geändert.“
Lenka Reinerová and her self-perception in her opus

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