Michael Havlín
Die Schweizer Eidgenossenschaft im politischen Denken Masaryks
– The swiss confederation in Masaryk’s political thinking

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Miroslava Jilková
Čapeks W. U. R. auf der europäischen Theaterbühne in den Jahren 1921-1936
– Čapeks W. U. R. on the european stages from 1921-1936

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Romana Bečvová
„Beteiligt Euch – es geht um Eure Erde.“
Erika Manns politisch-satirisches Kabarett ‚Die Pfeffermühle‘ in der Tschechoslowakei
– „Beteiligt Euch – es geht um Eure Erde.“
The political-satirical cabaret ‚Die Pfeffermühle‘ of Erika Mann in Czechoslovakia

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit einem Thema, das im Zusammenhang mit dem politisch-satirischen Kabarett die Pfeffermühle bis jetzt nicht genug ausgearbeitet wurde. Es wird die Tätigkeit eines antifaschistischen deutschen Kabaretts der Vorkriegzeit in der Tschechoslowakei untersucht – in einem Land, wo es eine starke deutsche Minderheit gab, sowie eine große Anhängerschaft für die nationalsozialistische Partei des Sudetenlandes. In der Zeit, als in der Tschechoslowakei die „Pfeffermühle“ spielte, galt die von durchwegs totalitären Staaten umringte Republik als eines der wenigen europäischen Länder, das sich den Emigranten geöffnet hatte, und war eine beliebte Gastspielstadt. Ich konzentrierte mich u. a darauf, wie die Presse und das Auditorium reagierte, welchen Erfolg das Kabarett hatte und mit welchen Problemen es sich auseinandersetzen musste.

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Markéta Říhová
„Immer wird mir das Leben ein Spiel mit Wundern sein.“
Thomas Theodor Heines erste Exiljahre in der Tschechoslowakei
– „Immer wird mir das Leben ein Spiel mit Wundern sein.“
The first years of exile in Czechoslovakia of Thomas Theodor Heine

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Susanne Blumensberger, Jana Mikota
„Damals lernte ich jenes ‚Weggehen‘, das mir später so oft half.“ Lenka Reinerovás Schreiben für Kinder
– „Damals lernte ich jenes ‚Weggehen‘, das mir später so oft half.“ The Writing of Reinerová for Children

Lenka Reinerová (1916-2008) gilt als die letzte Vertreterin der deutschsprachigen Prager Literatur. Sie stieg sehr jung in den Journalismus ein, dem sie später treu blieb obwohl sie öfters erfolgreiche Ausflüge in andere Literatursparten unternahm. So hat sie ihr eigenes Leben, das vom Holocaust tief geprägt war – sie verlor 11 Familienmitglieder – und wurde Opfer der stalinistischen Säuberungen immer wieder neu und immer wieder aus anderer Perspektive erzählt. Wenig bekannt ist, dass diese politisch engagierte Autorin auch Literatur für Kinder schrieb. In Haft verfasste sie auf Drängen ihrer jugendlichen Mitgefangenen Märchen, die Trost und Hoffnung vermitteln sollten. Eines dieser Märchen Freiheitli und Gewaltung, das sich an Kinder und Erwachsene richtet, sowie die Erzählung Kotige Schuhe die sie nach den schrecklichen Ereignissen in Lidice, aufschrieb, stehen in diesem Beitrag im Vordergrund.

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Viera Glosiková
„Wie oft kann man neu anfangen?“ Autobiographische Prosa Lenka Reinerovás zum Thema Mexiko
– „Wie oft kann man neu anfangen?“ Autobiographical prose of Lenka Reinerová concering Mexico

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Steffen Höhne
Lenka Reinerovás Reflexionen über kommunistische Politik
– Reflections of Lena Reinerová about communist politics
Michael Havlín
Die „Tschechei“. Zur historischen Semantik eines (un-)gebräuchlichen Toponyms
– The „Tschechei“. About the historical semantics of (un-)usual toponym
Verena Hämmerle
Soziolinguistischer Kontext des Zweitspracherwerbs bei Migranten: das Tschechische in Bayern
– Soziolinguistischer Kontext des Zweitspracherwerbs bei Migranten: das Tschechische in Bayern

Der Beitrag beschreibt am Beispiel Bayerns die Sprachsituation des Tschechischen in Deutschland, wie sie für die tschechische Migration nach Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg in verschiedenen Zeitabschnitten bestimmend war und ist. Theoretischer Ausgangspunkt sind Klassifizierungen extralinguistischer Faktoren, wie sie beispielsweise im Modell der ethnolinguistischen Vitalität vorgeschlagen werden. Relevant für die betrachtete Migrantengruppe sind besonders kulturelle sowie geographische, soziale und institutionelle Aspekte. Aus deren Schilderung werden Schlussfolgerungen zum Gruppenstatus der „Tschechen“ und der Zukunftsperspektive des Tschechischen in Deutschland gezogen.

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Věra Schmiedtová
Die Sprache der Propaganda in der Tschechoslowakei 1948-1989
– Languages of propaganda in Czechoslovakia 1948-1989

Seiten: 93-115

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Wolfgang Müller-Funk, Jan Budňák
Die zweite Spiegelung. Jiří Gruša als der Andere in Eduard Goldstückers Werk:
Prozesse. Erfahrungen eines Mitteleuropäers / Vzpomínky
– The second reflection. Jiří Gruša as the second one in Eduard Goldstücker´s work:
Experiences of a central European / Vzpomínky

Im Zentrum dieses Textes steht der Zwiespalt zwischen zwei grundlegenden Positionierungen eines reformkommunistischen Intellektuellen der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts, die zugleich die zwei Rollen darstellen, die Eduard Goldstücker in seinem Leben eingenommen hat: die eines kommunistischen intellektuellen Mit-Täters und die eines Opfers politischer Verbrechen des kommunistischen Regimes. Dieser Zweispalt wird in keiner der vielen Fassungen bzw. Fragmente von Goldstückers Memoiren, die der vorliegenden Analyse zugrunde liegen, ganz aufgelöst, wird jedoch vielfach unterschiedlich gespiegelt, u. a. als textinterne Kontroverse mit dem Ko-Autor von Goldstückers Memoiren, dem ebenfalls exilierten tschechischen Intellektuellen Jiří Gruša.

The paper centers the discrepancy between two fundamental positionings of reformed communist intellectuals in the 2nd half of the 20th century, which are also the two roles that Eduard Goldstücker assumed in his life: that of a communist intellectual “accomplice”, and that of a victim of political crimes of the communist regime. This discrepancy is not utterly resolved in any of the many versions or fragments of Goldstücker’s memoirs which the present analysis is focused on, but it is mirrored in several different ways, e.g. as intratextual controversies with the co-author of the memoirs, another exiled intellectual of Czechoslovak origin, Jiří Gruša.

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Seiten: 139 – 155

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Alice Stašková
Zu Eduard Goldstückers literaturhistorischer Methodik
– About Eduard Goldstücker´s methodology of literary history

Eduard Goldstückers Auffassung von Literatur sowie seine literaturhistorische Methodik sind nur zum Teil mit der Bezeichnung marxistisch zu charakterisieren. Während Goldstückers Publizistik zur deutschen Literatur kulturpolitisch orientiert war, zeigen seine Studien zu Goethe, Chamisso, Stifter u. a. nebst ausdifferenzierten Analysen eine Hermeneutik der applicatio am Werk.

Eduard Goldstückers concept of literature as well as his methods cannot be described just as Marxist approach. His journalistic activities in german literature focus on cultural policy issues, whereas his profund analytical studies about Goethe, Chamisso, Stifter and others are dedicated to hermeneutics of “applicatio”.

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Seiten: 163 – 176

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Peter Becher
Vom Exil zurück nach Prag. Begegnungen mit Eduard Goldstücker 1989-1999
– From exile back to Prague. Encounters with Eduard Goldstücker 1989-1999

Der Beitrag bezieht sich auf die Zeit zwischen 1989 und 2000, als Eduard Goldstücker nach seiner Rückkehr von Brighton (England) nach Prag zu einem überaus engagierten Förderer des tschechoslowakisch-deutschen (seit 1993 tschechisch-deutschen) Kulturaustausches wurde.

The paper refers to the years 1989-2000, when Eduard Goldstücker returned from Brighton (UK) to Prague and became a highly committed promoter of the cultural exchange between Czechoslovakia (since 1993 Czech Republik) and Germany.

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Seiten: 177 – 186

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