Karsten Rinas
Tschechische Abtönungspartikel – Entlehnungen aus dem Deutschen oder autochthone Entwicklungen?
– Czech modal particle – borrowing from German or autochthonal development?

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Stefan Michael Newerkla
Zur Bedeutung der kontrastiven Analyse des Tschechischen und österreichischer Varietäten
des Deutschen für den gesteuerten Fremdsprachenerwerb
– The meaning of the contrastical analysis of the Czech language and Austrian varieties
of German language for controlled foreign language studies
Christian Schramek
Kommunikationsführung in der Euregio Egrensis aus systemtheoretischer Sicht
– Guidance of commucation in the Euregio Egrensis from the point of view of the system theorie
Kathrin Freier, Katharina Wohlgemuth
„Tschechisch? Sprech’ ich!“
Ergebnisse einer Fragebogenerhebung zu den Tschechischaktivitäten an bayerischen und sächsischen Schulen
–Results of a questionnaire about Czech activities in Bavarian and Saxon schools
Dorothea Spaniel-Weise
Tschechisch als Nachbarsprache im Freistaat Sachsen
– Czech in the Free State of Saxony as a neighbour language

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Alle Beiträge 2008
Václav Petrbok, Michael Wögerbauer
Litteratura Duplex. Ein Konzept der tschechischen und deutschen Literatur im Prag im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts
– Litteratura Duplex. A conception of Czech and German literature in Prague in the last third of the 18th century

Nationale Literaturgeschichte(n) werden traditionell in einen doppelten Rahmen eingeschrieben: den der Sprachnation und der ästhetischen Originalität. Die Studie unternimmt dagegen den Versuch, das mehrsprachige Prag am Ende des 18. Jahrhunderts als eine kulturelle Mikroregion mit einer zweifachen „Litteratura duplex“ zu beschreiben: ab 1760 kommt es zu einem wechselseitigen Kulturtransfer zwischen der internationalen, vielsprachigen Hochkultur und den wieder zu entdeckenden Landestraditionen, bei denen vor allem deutsch- und tschechischsprachige Schrifttraditionen aktualisiert werden. So entstehen schrittweise Strukturen einer kulturellen bzw. literarischen Öffentlichkeit, die sich vor allem auch an einfache Leserschichten wendet. Um 1800 zeichnen sich schon zwei Landesliteraturen ab, deren Charakteristika sich zunehmend von einander abheben, wenngleich langfristig noch die Parallelen zwischen ihnen überwiegen.

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Karsten Rinas
Die andere Grenzlandliteratur. Zu einigen tschechischen Romanen mit antideutscher Tendenz
– The other ‚Grenzlandliteratur‘. About some czech novels with an anti-german tendency

In der Zeit zwischen den 1880er Jahren bis zur Annexion der ‘sudetendeutschen Gebiete’ an das Deutsche Reich wurden in der deutschsprachigen Literatur der böhmischen Länder zahlreiche Romane mit antitschechischer Tendenz verfasst, die das Genre der sogenannten ‘Grenzland-romane’ konstituieren. Diese Literatur kann als relativ gut erforscht angesehen werden. In demselben Zeitraum entstand aber auch in der tschechischen Literatur eine Reihe von Romanen mit antideutscher Tendenz, die in ihrer Thematik, ihrer Stoffgestaltung und ihrer einseitigen Parteinahme ein genaues Pendant zur ‘sudetendeutschen Grenzlandliteratur’ konstituieren. Diese tschechischen Werke wurden bislang nur selten untersucht, und sie sind noch nicht als Vertreter des Genres der Grenzlandliteratur wahrgenommen worden. In diesem Beitrag werden diverse tschechische Romane dieser Gattung vorgestellt, u.a. Werke von Alois Jirásek, Jan Klecanda, František Sokol-Tůma, Václav Beneš-Šumavský und Antonín Nečásek. Einige Charakteristika dieser Romane werden eingehender behandelt (Antisemitismus; Frauen-Darstellung). Schließlich werden Möglichkeiten deutsch-tschechischer komparatistischer Untersuchungen in diesem Genre skizziert, und es wird deren heuristischer Wert diskutiert.

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Christian Schramek
Kulturstandards als Faktor der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit?
Zur Wahrnehmung des fremdkulturellen Interaktionspartners in der Euregio Egrensis
– Cultural standards as a factor of transboundary cooperation?
About the perception of the foreign interaction partners in the Euregio Egrensis
Filip Charvát
Horizontverschmelzung als Desideratum.
Anmerkungen zu Gadamers Ästhetik sowie zur Gadamerrezeption in der dt. und tschechischen Lit.-wissenschaft
– Fusion of horizon as desideratum.
Notes about Gadamers aesthetic and reception in german and czech studies of literature
Verena Hämmerle
Soziolinguistischer Kontext des Zweitspracherwerbs bei Migranten: das Tschechische in Bayern
– Soziolinguistischer Kontext des Zweitspracherwerbs bei Migranten: das Tschechische in Bayern

Der Beitrag beschreibt am Beispiel Bayerns die Sprachsituation des Tschechischen in Deutschland, wie sie für die tschechische Migration nach Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg in verschiedenen Zeitabschnitten bestimmend war und ist. Theoretischer Ausgangspunkt sind Klassifizierungen extralinguistischer Faktoren, wie sie beispielsweise im Modell der ethnolinguistischen Vitalität vorgeschlagen werden. Relevant für die betrachtete Migrantengruppe sind besonders kulturelle sowie geographische, soziale und institutionelle Aspekte. Aus deren Schilderung werden Schlussfolgerungen zum Gruppenstatus der „Tschechen“ und der Zukunftsperspektive des Tschechischen in Deutschland gezogen.

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Dalibor Zeman
Tschechische Einflüsse im Wienerischen auf phonologischer, phraseologischer sowie lexikalischer Ebene.
Einige Bemerkungen zu den österreichisch-tsch
– The impact of Czech language on Viennese. Phonological, phraseological and lexical approaches

Seiten: 43-91

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Barbara Schmiedtová
Vergleich von deutschen und tschechischen kunsthistorischen Texten:
Eine textlinguistische Untersuchung zum deutsch-tschechischen Sprachkontakt
– A comparison of german and czech texts about art history:
a linguistic approach about the german-czech contacts in language

Seiten: 221-240

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